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Ausflug nach Haithabu

Schenefeld               

 

Auf der ganztägigen Busfahrt der Stiftung Krinkberg e.V. Schenfeld konnte der Vorsitzende W. Dröber eine erfreulich große Zahl von Mitgliedern und Nichtmitgliedern begrüßen. Bei gutem Wetter ging es diesmal zu einem Weltkulturerbe, zum neueröffneten  Wikinger-Museum und zu der nachgebauten Siedlungsstätte im bis zu acht Meter hohen  umwallten ehemaligen Fernhandelsplatz Haithabu bei Schleswig, wo die Teilnehmer unter fachkundiger Führung vieles im neueröffneten Museum erfuhren.

 

Die in den schiffsartigen Häusern ausgestellten Funde zeigen, dass die Siedlung Haithabu, bis sie 1066 n. Chr. dem Erdboden gleich gemacht wurde, eine der wichtigsten Handelsstätten im Nord- und Ostseeraum war. Dagegen ist das nördlich der Schlei gelegene seit Ansgar christlich orientierte Schleswig weniger bedeutend geblieben.

 

Der offizielle Übertritt im frühen Mittelalter des Dänenkönigs Harald Blauzahn zum Christentum besiegelte dann auch zunehmend das zu der Zeit in Haithabu parallel teilweise noch praktizierte Heidentum der Wikinger und förderte die fortschreitende Ausbreitung christlicher Kultur im Norden Europas.

 

Im Außengelände von Haithabu konnten die Teilnehmer unter fachkundiger Leitung dann anschließend auch noch die nach Funden rekonstruierten Gebäude und Hafenanlagen sowie Wikingeraktivitäten besichtigen, bevor es mit dem Bus nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken wieder zurück nach Schenefeld ging.